„Die Gotmar“ - das ist neben der Nr. 10 auch das Nachbarhaus Nr. 9. Als in den 70er Jahren ungeachtet einer zunehmenden Wohnungsnot der Umbau der Innenstadt in eine Konsummeile vorangetrieben wurde, kam es im Widerstand dazu zu Besetzungen von leer stehenden Häusern im Stadtkern. Die Gotmar-Häuser wurden als Reaktion darauf als vorübergehender Wohnraum an StudentInnen vermietet.
Die 9 und 10 galten allerdings weiterhin als Abrisshäuser, die für den Ausbau der Innenstadt Platz machen sollten. Mehrfach wechselten die EigentümerInnen und mehrmals lagen konkrete Pläne für Abriss und Neubebauung vor.
Sowohl C&A als auch die Sparkasse – die beiden unmittelbaren NachbarInnen – planten Erweiterungen in Richtung der Wohnhäuser, aber alle Pläne scheiterten am Widerstand (nicht nur) der BewohnerInnen.